Theater in Stuttgart
Tragikomödie von Patrick Süskind
Am 20. März 2025 lädt das Forum Theater in Stuttgart zu einer ganz besonderen Aufführung ein: "Der Kontrabass", eine Tragikomödie von Patrick Süskind, wird die Zuschauer in den Bann ziehen. Die Produktion des Taeter Theaters Heidelberg unter der Regie von Wolfgang Graczol verspricht einen Abend voller trockenem Witz und berührender Momente.
Der Protagonist, ein liebenswert verschrobener Kontrabassist, erzählt mit humorvoller Selbstironie und unter dem Einfluss von Bier von seinem Leben als staatlich verbeamteter Musiker. Getrieben von dem Wunsch nach Ruhm und der Sehnsucht nach der Sopranistin Sarah, die ihn jedoch kaum beachtet, entwickelt sich eine skurrile Hassliebe zu seinem Instrument. Diese emotionale Achterbahnfahrt zwischen Leidenschaft und Verzweiflung wird das Publikum begeistern.
Der "Mannheimer Morgen" beschreibt die Inszenierung als ein Stück, das dem Kontrabassisten auf den Leib geschrieben sei. Mit jeder Faser seines Seins kämpft, schwitzt und verzweifelt der Musiker, während er sich den tosenden Schlussapplaus des amüsierten Publikums verdient.
Das Forum Theater in Stuttgart ist bekannt für seine vielfältigen Inszenierungen und die enge Verbindung zur Kulturszene der Stadt. Mit seinem abwechslungsreichen Programm begeistert es seit Jahren Besucher jeden Alters. Die barrierefreie Location bietet eine zugängliche und einladende Atmosphäre für alle Gäste.
Tickets für "Der Kontrabass" im Forum Theater können auf der offiziellen Website des Theaters erworben werden. Für die Aufführung liegen bisher keine Bewertungen vor, aber die positive Resonanz auf frühere Produktionen spricht für sich.
Erleben Sie einen Abend voller Emotionen, Lachen und musikalischer Leidenschaft im Herzen von Stuttgart. "Der Kontrabass" verspricht ein Theatererlebnis der besonderen Art. Sichern Sie sich Ihre Tickets und tauchen Sie ein in die Welt des tragikomischen Musikers.
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Forum Theater
Veranstaltet durch
Forum Theater
Weitere Informationen
www.forum-theater.detwotickets bedankt sich für die Zusammenarbeit. Pressetext und -foto mit Genehmigung von Forum Theater. © liegen bei den Urhebern.
Für diese Veranstaltungen gibt es
Wir waren zum ersten Mal in diesem tollen Theater. Das Stück hat uns sehr gut gefallen. Tolles Bühnenbild, tolle Schauspieler*innen, tolle Geschichte! Sehr zu empfehlen. Die Gastronomie einen Stock höher ist super gut. Gesamturteil sehr empfehlenswert.‼️
Das Theaterstück war sehr amüsant und gleichzeitig mit ernsten Hintergrund, da eine der Protagonistinnen, die Tante der jungen Beth, eine Krebsdiagnose erhalten hat und nun versuchen muss, jeden verbleibenden Tag ihres Lebens noch für möglicherweise wichtige Entscheidungen zu nutzen. Die Handlung spielt in einer einsamen ländlichen Gegend, weg von der Großstadt, weshalb es nur wenig Abwechslung, kulturelle Angebote und Nachbarn gibt, sodass die Akteure weitgehend auf sich, ihren Haushalt und den kleingewerblichen Handel mit selbstgemachter Marmelade eingeschränkt sind, an dem sie nicht viel verdienen. Die kritische, auf Schutz ihrer persönlichen Daten bedachte Tochter Beth bringt durch ihren mit Nervosität erwarteten Besuch bei Mutter und Tante das bisherige Familiengefüge durcheinander, sorgt dadurch für ein Überdenken der tradierten Rollenverteilung zwischen den beiden Frauen und verliebt sich nebenbei in einen Nachbarn, der als Tierarzt tätig ist und bei Mutter und Tante als Gegenleistung für ein Glas Marmelade netterweise Handwerksarbeiten am Dach verrichtet, um ihnen die Kosten für einen hauptberuflichen Dachdecker zu ersparen. Im Gegensatz zu ihrem früheren taktlosen, maßregelnden und krankhaft kontrollierenden Umgang mit der Tochter lernt die Mutter allmählich, das Selbstbestimmungsrecht ihrer Tochter zu respektieren und schließlich auch die Liebe von dieser (die selbst Ärztin ist) zu dem handwerklich begabten Tierarzt positiv zu sehen und zusammen mit der Tante diese Beziehung wohlwollend zu unterstützen. Letztendlich kehrt die Tochter aus Sorge um die schwerkranke Tante und aufgrund ihrer Liebesbeziehung zu dem Tierarzt aufs Land zurück, obwohl sie dadurch die Stipendienzusage zu einer medizinischen Fortbildung, die sie mühsam errungen hatte, nicht mehr nutzen kann. Insgesamt ein sehr bewegendes, emotional aufrüttelndes Stück, das ebenso humorvolle wie tragische Elemente in sich vereint und in dem die Schauspieler äußerst professionell sowohl im mündlichen Ausdruck als auch mit entsprechender Gestik und Mimik ihre Rollen verkörpern.
Die vier Schauspieler bringen mit großem Einsatz und minimalem Bühnenbild das Stück hervorragend auf die Bühne. Es ist ein sehr unterhaltsamer und vergnüglicher Abend, in jeder Hinsicht sehr empfehlenswert. Und bestens mit einem Besuch im Cafe im OG zu verbinden. Leider ist das Stück nur noch bis Mitte Mai auf dem Spielplan.